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Cannabisgesetz enttäuscht auf ganzer Linie

(ZVG) Das geplante Cannabisgesetz enttäuscht aus Sicht des heimischen Gartenbaus auf ganzer Linie. In seiner Stellungnahme bedauert der Zentralverband Gartenbau (ZVG) die vertane Chance, einen legalen strukturierten Cannabisanbau und Verkauf in Deutschland auf den Weg zu bringen mit Hinblick auf sichere Produktion von hochwertigen pflanzlichen Erzeugnissen.

Für gärtnerische Unterglasbetriebe, die für eine sichere Produktion bereits in den Startlöchern standen, hat sich mit dem vorgelegten Entwurf bestätigt, was sich beim letzten Eckpunktepapier bereits abgezeichnet hat. Ohne eine ökonomische Grundlage ist für den Gartenbau eine Beteiligung an der Cannabis-Produktion nicht realisierbar. Jegliche Investitionen und Produktionsausweitungen können unter den vorliegenden Vorgaben nicht getätigt werden. Mit der Beteiligung des professionellen Gartenbaus wäre es dagegen möglich gewesen, Verunreinigungen und unerwünschte Beimischungen sowie schwankende und ungewisse THC-Gehalte zu vermeiden.

Der ZVG bezieht sich in der Stellungnahme ausschließlich auf die gärtnerischen Aspekte bezüglich des Anbaus. Die Vorkehrungen zum Kinder- und Jugendschutz sowie die Präventionsmaßnahmen werden grundsätzlich befürwortet.

Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden:

https://www.derdeutschegartenbau.de/wp-content/uploads/2023/08/ZVG_Stellgnahme_Cannabis_2023.pdf

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