(ZVG) Der Gartenbau ist bereit für Transformation und Innovation. Das wurde bei der offiziellen Eröffnung der Internationalen Pflanzenmesse (IPM) 2026 in Essen heute deutlich.
„Damit der Wandel gelingt, brauchen unsere Betriebe faire Wettbewerbsbedingungen, verlässliche politische Rahmenbedingungen und eine Politik, die unternehmerisches Handeln ermöglicht“ betonte die Präsidentin des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Eva Kähler-Theuerkauf, in ihrer Rede.
Zu den nötigen Rahmenbedingungen gehörten eine unternehmensorientierte Energiepolitik, der konsequente Abbau von Bürokratie sowie praxistaugliche Umweltregelungen. Nationale Sonderwege und zusätzliche Belastungen – wie beim Pflanzenschutz oder der Torfreduktion – gefährden die Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im europäischen Markt.
„Die IPM ESSEN zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial und welche Innovationskraft im Gartenbau stecken. Hier trifft sich die gesamte Wertschöpfungskette. Von den kommenden Tagen zehren die Betriebe das ganze Jahr. Hier sieht man, dass die Branche bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv und nachhaltig zu gestalten.“
Die IPM ESSEN 2026 unterstreicht die Stärke, Internationalität und Innovationskraft der Branche. Mit rund 1.500 Ausstellern aus über 45 Nationen und mehr als 40.000 Fachbesucherinnen und -besuchern aus über 100 Ländern ist die IPM Essen der weltweit führende Marktplatz und Treffpunkt des Gartenbaus.

Mit einer feierlichen Eröffnung ist heute die Internationale Pflanzenmesse IPM ESSEN gestartet: v.l.: Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer Messe Essen, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf, NRW-Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen, Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher vom Bundeslandwirtschaftsministerium, ZVG-Vizepräsidentin Karoline Heiser, ZVG-Vizepräsident Andreas Kröger, Hannes Schrader, Blumenbotschafter des deutschen Gartenbaus und der Floristik 2025/26.