(ZVG/AdJ) Der Bundesberufswettbewerb für junge Gärtnerinnen und Gärtner bleibt 2027 ausgesetzt.
Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ) durchläuft derzeit einen organisatorischen Erneuerungsprozess. Ziel ist es, bewährte Angebote zu sichern und gleichzeitig neue Formate zu entwickeln, die den Erwartungen und Kommunikationsgewohnheiten junger Menschen noch besser entsprechen. Der neu gewählte Vorstand möchte die AdJ organisatorisch und inhaltlich weiterentwickeln, neue Engagierte für die Verbandsarbeit gewinnen und die Nachwuchsarbeit fit für die Zukunft machen.
„Der Gartenbau braucht engagierte Nachwuchskräfte und starke Netzwerke. Deshalb investieren wir bewusst Zeit in die Weiterentwicklung unserer Angebote“, betont AdJ-Vorsitzender Viktor Pause.
Die verfügbaren personellen und organisatorischen Ressourcen sollen zunächst gezielt für diesen Entwicklungsprozess eingesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Weiterentwicklung des Verbandes, die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements sowie der Aufbau attraktiver Angebote. AdJ und ZVG sehen darin eine wichtige Investition in die Zukunft der Nachwuchsarbeit.
Der Bundesberufswettbewerb hat über Jahrzehnte zahlreiche junge Gärtnerinnen und Gärtner begleitet und ihnen fachliche wie persönliche Orientierung gegeben. Viele Auszubildende und Fachkräfte konnten wichtige Erfahrungen sammeln und wertvolle Kontakte für ihren weiteren Berufsweg knüpfen. An diese Erfolgsgeschichte wollen die AdJ und der Zentralverband Gartenbau (ZVG) anknüpfen.
„Junge Talente zu fördern, miteinander zu vernetzen und ihre Leistungen sichtbar zu machen, bleibt für uns ein zentraler Auftrag. Deshalb entwickeln wir unsere Nachwuchsarbeit gezielt weiter und schaffen neue Perspektiven für die nächste Generation im Gartenbau“, erklärt ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf.
Über die weiteren Schritte und künftigen Angebote der Nachwuchsarbeit werden AdJ und ZVG zu gegebener Zeit informieren.