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Kunststoffverpackungsteuer vorerst gestoppt – ZVG-Kritik bleibt

(ZVG) Die geplante Kunststoffverpackungsteuer ist vorerst nicht wie vorgesehen vom Bundeskabinett beschlossen worden. Vorgesehen war eine Abgabe von 550 Euro je Tonne Kunststoff. Ob und in welcher Form das Vorhaben erneut aufgegriffen wird, ist derzeit offen.

Der ZVG hatte im Vorfeld vor zusätzlichen Kosten und neuer Bürokratie für die Betriebe gewarnt und seine Kritik mit einer schriftlichen Stellungnahme bekräftigt. Besonders problematisch ist, dass im Gartenbau zahlreiche Kunststoffverpackungen für den Schutz und Transport lebender und leicht verderblicher Produkte derzeit unverzichtbar sind. Zudem dürfen bestehende Mehrwegsysteme und der Einsatz von Rezyklaten durch eine Steuer nicht wirtschaftlich benachteiligt werden.

Der Verband fordert, dass die Kunststoffverpackungsteuer ausgesetzt bleibt. Andernfalls wäre sie eine weitere zusätzliche Belastung für die Betriebe, die zurzeit schon übermäßig herausgefordert sind.

Das ZVG-Positionspapier steht HIER zum Herunterladen bereit.

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