(ZVG/BdS) Staudengärtner investieren in Pflanzenqualität und Technik. Das zeigte sich erneut bei der Auswertung der Prüfungsberichte zur Anerkennung des Qualitätszeichen Stauden 2026.
Zwei Prüfungsteams – Franziska Thate und Max Panitz, Andre Stade und Martin Becker jeweils mit dem Offizialberater Holger Nennmann, LWK Nordrhein-Westfalen, besichtigten und prüften acht Staudengärtnereien im Norden und Süden.
Die verkaufsfähigen Bestände waren in bestem Zustand. Dabei hat die Trockenheit in diesem Jahr einen sehr hohen Aufwand an Bewässerung gefordert. Die Rückhaltebecken sind überall fast leer, trotz der Regenfälle der letzten Wochen. Die Betriebe investieren in weitere Qualitätserhöhungen und nicht in Flächenerweiterung. Zudem wird der Technisierungsgrad in einigen Betrieben stark erhöht, um eine langfristige Entwicklungsperspektive zu sichern. Je nach Kundenstruktur werden auch Endverkaufsareale serviceorientierter gestaltet.
Anerkannt wurden folgende Qualitätszeichenführende Gärtnereien:
Härlen Staudengärtnerei, Stelle
Neuhoff Staudenkulturen GmbH & Co.KG, Rellingen
Stauden Röttger GmbH & Co.KG, Holm
Staudenkulturen Nord GbR, Klein-Nordende
Müller, Tuningen
Moll, 70771 Echterdingen
Gropper, 71334 Waiblingen
Häussermann, 71696, Möglingen

Eine typische Qualitätszeichenführende Staudengärtnerei im Herbst mit aufgefüllten Quartieren und frisch getopften Stauden.

Die Logistik ist ein zentrales Element in der Staudengärtnerei.

Kleinteilige Bestellungen von Privatkunden erfordern viel Handarbeit bis zum Versand.