(ZVG/DGG) Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG) hat bei ihrer 204. Jahreshauptversammlung am 23. und 24. Oktober 2026 auf der Insel Mainau neue Projekte und die weitere Ausrichtung der Gesellschaft vorgestellt.
Im Mittelpunkt stehen Biodiversität, die Ansprache junger Menschen in ländlichen Regionen sowie die Verbindung von Garten und Gesundheit in Heilgärten. Mit dem bundesweiten Projekt „Schnittfreier Herbst“ wirbt die DGG dafür, Stauden und Gräser über den Winter als Lebensräume für Insekten und Kleintiere stehen zu lassen. Weitere Vorhaben richten sich an Jugendliche in ländlichen Regionen und befassen sich mit dem Thema „Heilgärten“. Zudem entwickelt sich das Projekt „Tausende Gärten – Tausende Arten“ weiter. Die Mitgliederversammlung verabschiedete außerdem mit großer Mehrheit eine modernisierte Satzung.

Vizepräsident Dr. Dirk Louy, Jan-Dieter Bruns, DGG-Präsident Karsten Möring und
Gartenbaudirektor Markus Zeiler vor dem zum 200-jährigen DGG-Jubiläum gepflanzten
Amberbaum (Spende Baumschule Bruns).

Ehrung dreier Verbände für 70-jährige Mitgliedschaft: Ulrich Pfanner, Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege, Jan-Dieter Bruns, Baumschule Bruns, DGG-Präsident Karsten Möring und Gerhard Hugenschmidt, Präsident des Gartenbauverbandes Baden-Württemberg-Hessen.

Ehrung für 30-jährige Mitgliedschaft: Roselies Großer, DGG-Präsident Karsten Möring und DGG-Schatzmeister Wolfram Vaitl, stellvertretend für die Bayerische Gartenakademie.