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Bundesfachgruppe Obstbau wehrt sich gegen Falschdarstellung

(ZVG/Bundesfachgruppe) Die Bundesfachgruppe Obstbau widerspricht Aussagen zur angeblichen Klimaschädlichkeit von Äpfeln aus deutscher Produktion.

Der deutsche Chefökonom Ralph Ossa der Welthandelsorganisation (WTO) wurde von der Deutschen Presse-Agentur damit zitiert, dass Äpfel im Winter aus Neuseeland grüner als Äpfel aus Deutschland seien, weil die deutschen Äpfel im Kühlhaus gelegen hätten und das Energie verbrauche.

„Diese Aussage ist falsch!“, stellt Bundesfachgruppen-Geschäftsführer Joerg Hilbers klar. Moderne Apfellagerung (auch über mehr als sechs Monate) brauche weniger Energie als der Transport von Überseeware. Mit der Falschaussage wird den ca. 7.000 Obstbaufamilien ein massiver Schaden zugefügt.

Durch hohe Umwelt- und Sozialstandards seien die Produktionskosten für deutsche Äpfel höher als zum Beispiel in Neuseeland, aber auch in anderen europäischen Ländern, so Hilbers weiter. Wenigstens ein Teil davon kann durch die bisherige Präferenz für regionales Obst kompensiert werden.

Zur Untermauerung der Aussagen führt der Bundesfachgruppen-Geschäftsführer eine Studie des Institutes für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) aus dem Jahr 2020, die hier heruntergeladen werden kann.

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