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ZVG protestiert gegen Kürzungspläne der Bundesregierung

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau spricht sich weiter deutlich gegen die Spar- und Kürzungsbeschlüsse der Bundesregierung aus.

„Wie die Landwirte sind auch die Produzenten von Obst, Gemüse, Zierpflanzen und Gehölzen von den Plänen zu Agrardiesel und Kfz-Steuer betroffen“, betonte ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Zusätzlich belaste die gärtnerischen Unternehmen der stetig steigende CO2-Preis. Das schlage sich u.a. auf die Kosten für Energie, Logistik und Verpackung nieder.

In einer beeindruckenden Demonstration am 18. Dezember in Berlin standen Unternehmer und Verbandsvertreter zusammen mit den Landwirten vor dem Brandenburger Tor und forderten, die Kürzungspläne zurückzunehmen.

Die Einsparungen und Kürzungen kommen zu einer Zeit, in der der heimische Gartenbau sich bereits erheblichen Herausforderungen stellen muss. Sollte es bei den geplanten Einschnitten der Bundesregierung bleiben, wird es beim deutschen Gartenbau zu massiven wirtschaftlichen Einschnitten kommen. In einer Branche, die noch vor drei Jahren in der Corona-Krise als systemrelevant eingestuft wurde.

In den eigenen Fraktionsreihen aber auch bei den Ministerpräsidenten und Fachministern der Länder stoßen die Pläne auf Unverständnis, so Fleischer im Nachgang. Das sollte der Bundesregierung zu denken geben.

Foto: ZVG
Joerg Hilbers, Geschäftsführer der Bundesfachgruppe Obstbau, ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer und Laura Lafuente, Geschäftsführerin Bundesfachgruppe Gemüsebau vor dem Brandenburger Tor

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