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Förderung der Stadtnatur: Vielfalt bei der Pflanzenauswahl nötig

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) begrüßt den Förderschwerpunkt Stadtnatur als eines von sechs neuen Projekten im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Mit insgesamt 3,65 Millionen Euro sollen dort Maßnahmen für die ökologische Stadtnatur umgesetzt werden. Er warnt aber weiterhin davor, sich in der genauen Ausgestaltung auf autochthone Pflanzen zu begrenzen, wie bereits im Masterplan Stadtnatur 2019 geschehen.

Zum einen unterscheidet sich das Stadtklima von ländlichen Standorten und stellt andere Anforderungen an die Pflanzen. Zum anderen müssen Planer und Behörden angesichts der fortschreitenden Klimaveränderungen auf eine größere Bandbreite an Pflanzen zurückgreifen können. Standorteignung und Zukunftsfähigkeit der Pflanzen, beispielweise trockenheitstolerant und bestäuberfreundlich, sollten stets Schwerpunkt der Auswahl sein.

Das Bundesumweltministerium hatte verlautbaren lassen, mit dem Förderschwerpunkt Stadtnatur im Bundesprogramm Biologische Vielfalt eine zentrale Maßnahme des Masterplans Stadtnatur umzusetzen. Ziel ist es demnach, den Anteil an naturnahen, arten- und strukturreichen Grün- und Freiflächen im Siedlungsbereich durch ein ökologisches Grünflächenmanagement zu erhöhen und die biodiversitätsfördernde Durchgrünung von Städten und Gemeinden zu verbessern.

Im Masterplan Stadtnatur wird als Inhalt und Ziel die „Aufwertung des Grüns in unseren Städten im Hinblick auf eine höhere Vielfalt an heimischen Tieren und Pflanzen“ ausdrücklich genannt.

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