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Berufsbildungsvalidierung: offene Fragen bleiben

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) bleibt bei seiner skeptischen Haltung zum aktuellen Entwurf des Berufsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes (BVaDiG).

„Grundsätzlich begrüßen wir das Ziel der Gesetzgeber, die berufliche Bildung zu digitalisieren und zu entbürokratisieren“, stellt Jakob Hokema, Vorsitzender des ZVG-Ausschusses Bildungspolitik und Berufsbildung, klar. Es komme aber auf die genaue Ausgestaltung an. Das habe nicht zuletzt auch die Anhörung im Bildungsausschuss am 3. Juni 2024 im Bundestag gezeigt.

Offene Punkte sieht der ZVG vor allem bei dem geplanten Berufsevaluierungsverfahren, bei dem Personen ohne Abschluss ihre beruflichen Erfahrungen anerkennen lassen können. Hier muss dringend eine entsprechende Umsetzungsverordnung auf den Weg gebracht werden. Insbesondere da das Gesetz bereits zum 1. Januar 2025 in Kraft treten soll. Dabei drängt der ZVG auf bundesweit einheitliche Standards. Zuständigkeiten müssten klar benannt und ausgestattet sowie Beratungsprozesse aufbereitet werden. Die Hauptamtlichen der zuständigen Stellen der Bundesländer sollten an der Ausgestaltung des Evaluierungsverfahrens beteiligt werden. Die Gesetzesinitiative muss dafür genutzt werden, um Abläufe zu verkürzen.

Keinesfalls dürfe das Berufsevaluierungsverfahren eine berufliche Ausbildung ersetzen, betont Hokema abschließend. Sie werde aber zweifelsohne eine wichtige Ergänzung darstellen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

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