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Stellungnahme: Klimaschutzprogramm der Bundesregierung

Der ZVG begrüßt grundsätzlich das Klimaschutzprogramm, das zu den Minderungen der Treibhausgasemissionen beitragen soll. Bei allen Maßnahmen muss aber zwingend darauf geachtet werden, dass der Wirtschaft für den Transformationsprozess in eine klimaangepasste Produktion langfristig Planungssicherheit garantiert wird. Dies ist derzeit nicht gegeben.

Fehlende Planungssicherheit beruht vor allem auf dem unsicheren Preispfad bei Einbeziehung der landwirtschaftlichen Brennstoffe (Opt-In) in den künftigen ETS 2. Noch immer fehlt die nachträgliche Anerkennung von Sektoren gemäß §§ 20-21 BECV.

Die vorgesehene 1:1-Anpassung des Energieeffizienzgesetzes und des Energiedienstleistungsgesetzes an die EU-Vorgaben muss schnell umgesetzt werden. Die Förderung einer effizienten Wassernutzung ist aus Sicht des ZVG zwingend notwendig, um den dringenden Handlungsbedarf im Gartenbau zur Klimaanpassung zu adressieren. Im Rahmen der GAK sollte ein gesondertes Förderprogramm explizit für Wassermanagement im Gartenbau installiert werden. Der ZVG unterstützt weiterhin die Bestrebungen zur Torfminderung. Es bedarf aber einer Neujustierung der Ziele der Torfminderungsstrategie, sie gehen derzeit an der Erreichbarkeit in der Praxisrealität vorbei.

Die komplette Stellungnahme kann HIER heruntergeladen werden.

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