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Erfolgreiches erstes Bundesstudierendentreffen des Gartenbaus

Mehr als 80 Studierende kamen nach Osnabrück

(ZVG/BHGL) Eine bundesweite Vernetzung schaffen und sich gemeinsam über Zukunftsfragen der grünen Branche austauschen: Das stand im Vordergrund des ersten Bundesstudierendentreffens des Gartenbaus, das jetzt an der Hochschule Osnabrück stattfand. Dafür kamen mehr als 80 Studierende und Promovierende von Hochschulen aus ganz Deutschland für drei Tage an den Campus Haste.

Bei einer Führung über das Campusgelände wurden verschiedene Forschungsprojekte vorgestellt, darunter der Einsatz von LED-Belichtung beim Anbau der Pflanzengattung Helleborus, den Jan Heuger, Student an der Hochschule Osnabrück, präsentierte. Acht weitere innovative Forschungsprojekte aus den Fachgebieten Technik im Gartenbau und Pflanzenernährung sowie aus den Anbaufächern Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau sowie Baumschule führten zu angeregten Diskussionen bei den Teilnehmenden.

Vier junge Absolventinnen und Absolventen stellten sich außerdem den Fragen der Studierenden zum Thema Berufseinstieg, Jobsuche, Bewerbungsgespräche und Gehaltsverhandlungen und berichteten aus ihrem Berufsalltag. Die studierte Landschaftsarchitektin Marie Henze nutzt die Begeisterung von jungen Städtern für Urban Jungles. Die Gründerin des Berliner Startups Bosque verkauft online die bei Instagram beliebtesten Zimmerpflanzen. Felix Thiel, Absolvent der Hochschule Osnabrück, berichtete von seiner Tätigkeit als Doktorand und wissenschaftlicher Berater am International Water Management Institute auf Sri Lanka.

Neben der Vernetzung untereinander gab es auch die Möglichkeit, Kontakte zu Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis zu knüpfen. Unternehmen wie Lorenz von Ehren, Baum Gartenbau, Landgard, RAM Gewächshaustechnik, Klasmann-Deilmann, Volmary, Neurather Gärtner, toom Baumarkt, die Gartenbauversicherung sowie die Verbände Freundeskreis der Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur und der Bundesverband der Hochschulabsolventen Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) stellten sich auf dem Bundesstudierendentreffen vor. Der Unternehmensgründer Tom Kuipers fürhte durch sein Unternehmen Emsflower in Emsbüren.

Initiiert und organisiert wurde das Bundesstudierendentreffen des Gartenbaus von den sechs Studierenden und Absolvierenden der Hochschule Osnabrück Inse Rosenbusch, Andreas Theisen, Stephan Hülsmann, Dominik Baum, Henrike Albers und Martin Braun. BHGL-Präsident Marc-Guido Megies resümiert: „Mit dem Bundesstudierendentreffen ist den Veranstaltern eine erstklassige Vernetzung gelungen und sie haben damit ein Zeichen für die Zukunft des Gartenbaus gesetzt.“ Das nächste Treffen soll 2020 an der Beuth Hochschule in Berlin stattfinden.

Foto: Stephan Hülsmann
Mehr als nur gute Laune: Über 80 Studierende und Absolventinnen und Absolventen des Gartenbaus aus ganz Deutschland haben sich an der Hochschule Osnabrück beim ersten Bundesstudierendentreffen des Gartenbaus vernetzt und über Herausforderungen und Möglichkeiten der Branche diskutiert.
Foto: Inse Rosenbusch
Auf der KontaktierBAR tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmen mit den Teilnehmenden in lockerer Atmosphäre aus.

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