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Gemeinsame Stellungnahme zum Jahressteuergesetzesentwurf 2024

(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hat gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband (DBV), dem Hauptverband der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen (HLBS) und den Familienbetrieben Land und Forst (FABLF) als Vertreter der grünen Branche Stellung zum Referentenentwurf für einen Jahressteuergesetzesentwurf 2024 bezogen.

Die Vertreter der Land- und Forstwirtschaft sowie des Gartenbaus begrüßen die angekündigte Verlängerung der Tarifglättung bis 2028 als ein erstes positives Signal. Da die Betriebe besonders dem Klimawandel und den damit verbundenen Ernetausfällen und schwankenden Märkten ausgesetzt sind und dies auch in Zukunft zu stark schwankenden Gewinnen führen wird, müsse eine verlässliche und nachhaltige Ertragslage aber dauerhaft gesichert werden.

Deshalb müssen daneben weitere steuerliche Entlastungen und Maßnahmen zur Stärkung des einzelbetrieblichen Risikomanagements, insbesondere eine rechtsformneutrale Risikorücklage für die betroffen Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, dringend auf den Weg gebracht werden, fordern die Vertreter der grünen Branche.

Die Verbände begrüßen außerdem, dass das Bundesfinanzministerium in Abstimmung mit den Ländern eine gesetzliche Klarstellung bei der Bewertung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe für Zwecke der Erbschafts- und Schenkungsteuer vornimmt.

Die geplante Absenkung des umsatzsteuerlichen Pauschalierungssatzes von 9,0 % auf 8,4 % wird dagegen abgelehnt und die der Entscheidung zugrundeliegende Berechnungsmethode angezweifelt. Entsprechend fordern DBV, HLBS,FABLF und ZVG eine korrigierte Methode und Neuberechnung .

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