(ZVG/DBV/FABLF) Zum Entwurf des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 hat der Zentralverband Gartenbau (ZVG) gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und den Familienbetrieben Land und Forst (FABLF) Stellung genommen.
Die Verbände begrüßen einzelne Entlastungen, sehen jedoch erhebliche neue Belastungen für familiengeführte Gartenbaubetriebe. Besonders kritisch bewerten sie die geplante Anhebung des Spitzensteuersatzes sowie die Erhöhung der pauschalen Besteuerung von Minijobs, die wichtige Arbeitskapazitäten in den Betrieben verteuern würden. Die geplante Erhöhung des Pauschalsteuersatzes für Minijobs von 2 auf 5 Prozent, mithin um 150 Prozent verteuert die Arbeitskosten in einer ohnehin personalintensiven Branche und setzt insbesondere kleine und mittlere Gartenbaubetriebe zusätzlich unter Druck.
Des Weiteren fordern die Verbände die Einführung einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage, um Gartenbauunternehmen angesichts zunehmender Wetterextremer und wirtschaftlicher Schwankungen besser bei ihrer Eigenvorsorge zu unterstützen.
Die Stellungnahme kann HIER heruntergeladen werden.