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Mangel an Lehrern im Berufsschulbereich der Agrarwirtschaft dramatisch

(ZVG/BGL) Der Engpass an Lehrkräften an beruflichen Schulen ist in den zuständigen Landesministerien noch nicht überall angekommen. Das wurde beim zweiten (digitalen) Treffen des Arbeitskreises Lehrkräftebildung am 9. Januar 2023 deutlich, den der Zentralverband Gartenbau (ZVG) und der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) gemeinsam initiiert hatten.

Gemeinsam mit Vertretern der Hochschulen Bonn, München und Geisenheim, dem Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) sowie Mitgliedern des Bundesringes Agrarwirtschaftlicher Berufsschullehrer wurden nötige Handlungsfelder diskutiert. Dazu gehörte auch die stärkere Berücksichtigung der Lehramtsoption in der Nachwuchswerbung.

Die Berufsverbände machten deutlich, das gut ausgebildetes Lehrpersonal nötig ist, um den Nachwuchs adäquat ausbilden zu können. Denn erst wenn die Fachlichkeit und die Pädagogik vorhanden seien, würden die Lehrkräfte von den Schülern beziehungsweise Auszubildenden ernstgenommen. Der Bedarf könne daher nicht komplett mit Seiteneinsteigern gedeckt werden.

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